Unsere Kategorien

Saft ist nicht gleich Saft - diese Unterschiede sollte jeder kennen

Apfelsaft

“An Apple a day keeps the doctor away”, nach diesem Prinzip gestalten viele ihre Ernährung. Dabei greifen sie auch gerne zu Säften, um täglich ausreichend gesundes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Doch ist das wirklich so sinnvoll? Und was für Unterschiede bestehen zwischen Saft, Nektar und Co.? Das erfahrt ihr in diesem Artikel.

Ein leckerer Multivitaminsaft zum Frühstück, Mittags ein Smoothie und am Abend ein köstlicher Apfelsaft Apfelsaft – Wir Deutschen sind Spitzenreiter im Saftkonsum: Kein Wunder, verspricht der leckere Tropfen nicht nur eine herrliche Erfrischung, sondern zusätzlich noch eine Menge Vitamine.

Doch ist Saft nicht gleich Saft. Typischerweise werden Fruchtgetränke in

  • Direktsaft
  • Biosaft
  • Saft und Nektar
  • Fruchtsaftgetränk

 

unterteilt.

In dieser Reihenfolge nehmen auch ihr Frucht- und damit auch Vitaminanteil ab. Wenn man also vor allem aus gesundheitlichen Gründen zum Saft greift, sollte es sich auch um echten handeln. Andernfalls schmecken die Getränke zwar, bieten aber nicht die wertvollen Inhaltsstoffe wie z. B. ein frischer Apfel oder eine Hand voll Trauben.

Direktsaft

Trauben-Direktsaft

Direktsaft, wie der Name schon sagt, wird nach dem Saftpressen direkt in Flaschen abgefüllt und enthält entsprechend noch alle natürlichen Bestandteile. Aber, obwohl ein Saft aus 100 % “echter” Frucht bestehen soll, heißt das noch nicht, dass er unbehandelt ist. Bei Direktsäften dürfen Hersteller noch bis zu 15 Gramm Zucker pro Liter zuführen. Das muss jedoch in den Inhaltstoffen angegeben werden.

Sollten die Säfte der Wahl mit “gezuckert” oder “Zuckerzusatz” beschriftet sein, lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe ganz besonders: Mit dieser Deklaration hat der Hersteller die Erlaubnis zusätzlich über 100 g Zucker pro Liter Saft zu verwenden. In Deutschland ist es aber üblicher, die Säfte als ungezuckert auszuzeichnen. Bei diesen Hinweisen könnt ihr sicher sein, dass keine zusätzlichen Süßungsmittel verwendet wurden.

 

Bio-Saft

Bauer Bio-Orangensaft

Besonders sicher kann man sich sein, wenn man zu Bio-Saft greift. Hier finden dann nur Obst- und Gemüsesorten aus biologischer oder ökologischer Ernte ihren Weg in die Flasche, sodass die Schadstoffbelastung besonders gering ist.

Auch leistet man einen guten Beitrag zum Umweltschutz, denn Streuobstwiesen und Demeter-Anbau fördern die Vielfalt der Obstkulturen und sichern Bienen und Insekten einen pestizidfreien Lebensraum.

 

Saft und Nektar

Bad Brambacher ACE

Hätten ihr gewusst, dass es eine spezielle Fruchtsaft-Verordnung gibt? Diese legt genau fest, was in welchem Umfang in Säften enthalten sein darf und muss. Demnach darf Fruchtsaft nur als solcher bezeichnet werden, wenn er zu 100 Prozent aus Frucht – also Saft wie auch Fruchtfleisch – besteht.

Anders sieht es da schon bei Fruchtnektar aus, denn hier durchlaufen die Früchte auch ganz andere Produktionsprozesse. Typisch ist z. B. das Verfahren dem Obst- und Gemüse nach der Ernte zunächst das Wasser zu entziehen. Im Anschluss wird dieses Konzentrat wieder mit Wasser gestreckt, um es erst dann abzufüllen. Vorteil dieses Prozesses ist, dass die Lager- und Transportkosten immens gesenkt werden können, denn anstelle tausende Liter Direktsaft oder Kilo Obst von A nach B befördern zu müssen, muss lediglich das reduzierte Konzentrat transportiert werden. Auch bei exotischen Früchten ist dieser Prozess beliebt, da sie meist in fernen Ländern geerntet werden und beim Import auch schlecht werden könnten.

 

Granini Cranberry Nektar

Im Gegensatz zum Fruchtsaft enthält Nektar nur zwischen 25 und 50 Prozent Obst bzw. Gemüse. Der Pflichtanteil variiert dabei je nachdem, welche Frucht enthalten ist. Ansonsten bestehen diese Getränke zusätzlich aus Wasser wie auch Zucker, wobei letzterer bis zu 20 Prozent des Gesamtprodukts ausmachen darf. Zum Vergleich: Ein Liter Cola oder Red Bull besteht zu 11 Prozent aus Zucker. Daneben enthält er viele weitere Inhaltstoffe wie z. B. Säuerungsmittel.

Auch wenn Nektare im Vergleich zum Direktsaft aufgrund seiner „Reinheit“ schlechter dastehen, sind sie für bestimmte Früchte die beste Wahl. Einige enthalten z. B. so wenig Flüssigkeit, dass sie ohne zusätzliche Wasserzufuhr zu dickflüssig zum Trinken wären, wie z. B. der von Erdbeeren, andere hingegen wären ohne zusätzliche Süße einfach ungenießbar sauer und brauchen für ihren Geschmack etwas mehr Zucker.

 

Fruchtsaftgetränk

Unter den Saftgetränken bildet das Fruchtsaftgetränk das Rücklicht. Es hat nicht nur den geringsten Fruchtanteil, sondern auch den höchsten Zuckergehalt wie auch die meisten zusätzlichen Zutaten.

Während bei Kernobst der Fruchtanteil mindestens 30 Prozent hoch sein muss, muss er bei Weintrauben nur zehn Prozent betragen und bei Zitrusfrüchten sogar nur sechs Prozent. Entsprechend groß ist der Anteil an Wasser, Zusatz- und Aromastoffen.





Bauer Bio Ananassaft 6x0,98L

Preis pro Liter: 5,12 €

30,11 €
zzgl. 2,40 € Pfand

Bauer Granatapfelsaft 6x1L

Preis pro Liter: 3,30 €

19,79 €
zzgl. 2,40 € Pfand

Bauer Maracuja Nektar 6x1L

Preis pro Liter: 2,60 €

15,59 €
zzgl. 2,40 € Pfand

Granini Mango Mw. 6 x 1 L

Preis pro Liter: 2,67 €

15,99 €
zzgl. 2,40 € Pfand

Bauer Mediterran Merlot Trauben Direk...

Preis pro Liter: 2,44 €

14,62 €
zzgl. 2,40 € Pfand

Fragen oder Feedback senden

loading